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    Dienstag, Freitag 9.30 Gymnastik

    Mittwoch 9.30

    trilo chi - Neuheit

    Mittwoch 11.45

    Schwimmbecken

    Donnerstag 14.00

    Gymnastik im Wasser

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Die Bejahrtheit erwischt uns heimlich



Alterung ist ein Prozess, in dem es zur Verringerung der biologischen Aktivitäten des Organismus kommt und schließlich zum Tod führt. Das menschliche Organismus ist nicht mehr im Stande, die zerstörerischen Gewebe und Zellen aufzubauen.
Schlüsselrolle im Leben jedes Menschen spielen die sozialen und psychologischen Faktoren, die auch großen Einfluss auf den Alterungsprozess haben. Die Einstellung der älteren Person zu ihrem Alter beeinflussen die sozialen Faktoren. Die erste Einstellung zur eigenen Person und zum eigenen Alter ist negativ. Senioren, die solche Einstellung haben, sind nicht im Stande, Gegenwart zu akzeptieren. Sie leben für ihre eigene Jugend, was eigentlich Traurigkeit, Niedergeschlagenheit (Bedrücktheit) und Einsamkeit auslöst. Die zweite Gruppe der älteren Menschen ist sich ihres Alters bewusst, deswegen sucht immer neue Möglichkeiten um aktiv Freizeit zu verbringen. Solche Menschen sprechen dem Alter das Leben zu, und nicht umgekehrt. Die Persönlichkeits-, Emotions-, und Geisteswechsel haben großen Einfluss auf die psychischen Faktoren. Diese Änderungen sind mit den Änderungen im Organismus ( vor allem im Gehirn) eng verbunden.  
Es gehört sich daran denken, dass allerletzte Fähigkeit, die jeder Mensch in sich entwickelt ist die Fertigkeit, „verfließende Zeit“ richtig einzuschätzen. 

Was soll man tun, damit sich die älteren Menschen nicht verlassen und einsam fühlen


Ronald Blythe (ein Historiker) behauptet, dass man in der Vergangenheit die Greise verehrt hat, weil man ihr sehr selten begegnet ist..(…heute) die Bejahrtheit bedeutet ein Teil des weiten und allgemein verbreiteten Problems.

Damit sich der im fortgeschrittenen Alter Mensch nicht einsam, verlassen und unerwünscht fühlt, soll man Folgendes berücksichtigen:


• die ältere Person respektieren und schätzen
• ihr viel Geduld und Wärme zeigen
• Alte(r) soll sich brauchbar und wertvoll fühlen
• man soll ihr(ihm), im Rahmen des Möglichen, Sicherheit und Unabhängigkeit gewährleisten 
• bei der Lösung der Probleme helfen

Als Betreuer der älteren Personen können wir viel von ihnen lernen, z. B. wie man die Welt betrachten kann oder das Leben aus der weiten Perspektive, ihre Erlebnisse zu achten 

Aktive Zeitverbrauchsformen :


Um die Freizeit des älteren Menschen zu organisieren, soll man Folgendes betrachten:
1. Gesundheitszustand des Schützlingen
2. seine Möglichkeiten
3. seine Interesse
4. Lust und Absicht
5. Gewohnheiten

Man kann unterschiedliche Formen des aktiven Zeitverbrauchs erwähnen, aber jeder Betreuer soll entsprechende Formen des freien Zeitverbrauchs an seinen Schützlingen individuell anpassen. In Deutschland gibt es eine Menge von aktiven Seniorklubs, zu deren viele ältere Menschen gehören. Sie verbringen die Freizeit durch Gymnastik, Sprachen lernen, Reise, Vorlesungen etc. Wenn der Gesundheitszustand unseres Schützlingen lässt ihn in solcher Veranstaltungen teilzunehmen, dann lohnt es sich alle Möglichkeiten zu nutzen, um ihn zu dieser Art der Aktivität zu ermuntern. Wenn aber die ältere Person „ans Bett gefesselt ist“ oder das Haus nicht verlässt, dann kann sich diese Aktivität nur auf das Lesen der Bücher, Lieblingszeitschriften, Massage, Fernsehen, Radio oder auf das Organisieren des Familienabendessens beschränken.

Wie soll man die älteren Menschen betreuen:


Um die Personen im fortgeschrittenen Alter ordentlich zu betreuen, soll man folgende Voraussetzungen in Betracht ziehen: 
1. Lust, dem Kranken zu Hilfe zu kommen (dem Kranken zu helfen)
2. Riesige Menge von Wärme, Sorgsamkeit, Toleranz und Geduld in sich selbst wieder finden
3. Den täglichen Schwierigkeiten, die aus der Krankheit entstehen, die Stirn bieten
Falls der Betreuer all die Vorteile in sich wieder findet , wird die Betreuung der älteren Person viel angenehmer, erfolgreicher und für beide Seiten weniger belastend.

Wie soll man helfen, um sich selbst nicht zu schädigen: 


Die Arbeit eines Betreuers ist sehr schwer. Solche Beschäftigung verlangt von dem Betreuer psychische Widerstandsfähigkeit, weil Alltag, mit dem man sich jeden Tag messen muss, birgt in sich viel Gefahr. Problem, das am meisten vorkommt ist das so genannte „Ausgebranntsein“( Burnout- Syndrom). Mit diesem Syndrom ist auch Trauer, Kraft, Machtlosigkeit und Heimweh verbunden. Jeder Betreuer soll sich dessen bewusst sein, dass die Arbeit große Last mit sich bringt, und deshalb soll er großen Abstand von all den Problemen halten. Die entsprechende Haltung des Betreuers beeinflusst direkt das Verhalten und Funktionieren des Schützlingen.

Wie soll man sich in den Konfliktsituationen benehmen:  


Überall, wo sich Menschen treffen, miteinander verkehren und zusammenwohnen, kommt es in gewissem Maße zu Konflikten. Die ganze Kunst besteht darin, sich entsprechend in dieser Situation zu benehmen, damit der Konflikt nicht anwächst und die wechselseitige Beziehung nicht gefährdet. Während der Betreuung des älteren Menschen soll man die Konfliktsituationen vermeiden, weil sie negative Einflüsse auf das Funktionieren und die Gesundheit des Betroffenen ausüben.

Um die Konflikte beizulegen : 
1. bewahre die Ruhe
2. sei zuverlässig, verrate keine Anspannung
3. protestiere nicht so heftig gegen die Vorwürfe
4. unterbrich den Gegner nicht
5. vermeide alle Anspielungen und sarkastische Bemerkungen
6. erniedrige den Kranken nicht

Um die Konflikte zu lösen, soll man versuchen, sie zu entschärfen z. B. „Es gibt eigentlich keinen Grund, um sich zu streiten“. Bei der Betreuung des Kranken soll man daran denken, dass der Betroffene sich mit vielen, unterschiedlichen Schwierigkeiten abmüht ( Alter, Krankheit, Leid). Aus diesem Grund soll man ihm viel Geduld und Verständnis leisten . Der Betreuer soll sich an den Konfliktsituationen nicht beteiligen und auf keinen Fall solche 
Situationen schaffen.

Wie kann man mit dem Stress zurechtkommen


Die ausgeführte Arbeit einer Betreuerin, die weg von Zuhause ist, ist sehr schwer und oft mit lang andauernden Sorgen (Kummer), das heißt mit dem Stress verbunden. Man ist leider nicht im Stande, solche Situationen zu vermeiden. Der Stress begleitet uns das ganze Leben lang.
Positives Denken und Entspannung(Erholung)sind die wirksamsten Methoden, mit dem Stress zurechtzukommen. Bei der Ausführung dieser verantwortlichen Arbeit soll man auch auf sich selbst achten. Im Rahmen des Möglichen soll man Zeit für eigene Vergnügung finden. Außerdem lohnt es sich, mehr an sich selbst zu arbeiten – Sinn für Humor entwickeln, seine Freizeit besser planen, sich selbst nicht so streng beurteilen und all die Situationen, auf die wir keinen Einfluss haben, sich nicht so ernst zu Herzen zu nehmen.

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